Christoph Rickels' Besuch an der Valenten-Traudt Schule
von Julia Schröder, R10b Zurück

 2010 verließ er halbseitig spastisch gelähmt die Klink und gründete die Intitiative „First togetherness“, für die inzwischen auch Prominente wie Olivia Jones (Travestiekünstlerin/Drag Queen) oder Hubertus Meyer-Burckhardt (Fernsehproduzent und Modertor) Projektpaten stehen.

 

„Er wirbt für das Leben miteinander.“ So ein Auszug eines Werbeplakats von „First togetherness“.

 

Rickels war nach der Zeit im Koma nicht mehr der Selbe, er liebt die Musik und liebte es Gitarre zu spielen und zu rappen. Beides kann er jetzt nicht mehr. Und das nur wegen eines Moments, wegen eines kleinen Moments, in dem zwei Menschen nicht nachgedacht haben - der „Angreifer“ selbest bereut, laut eigener Aussage, die Tat zutiefst und wollte nie, dass es so weit kommt.

 

Rickels war unmittelbar nach dem Koma nicht einmal in der Lage alleine zu essen, inzwischen ist es ihm sogar wieder möglich alleine Auto zufahren, leider kann er jedoch immer noch nicht richtig sprechen.

 

„Man erntet was man säht.“ Dieses Motto hat Christoph Rickels während seines Vortrages immer wieder erwähnt, er ist der festen Überzeugung das man mit Durchhaltevermögen fast alles schaffen kann, wenn man es nur wirklich möchte. Außerdem hat er uns noch mit auf den Weg gegeben, das wir für uns selbst feststellen sollen, was wir für „cool“ halten, unabhänging von den Meinungen der Anderen. Mut zu sich selbst haben!

 

Abschließend kann man definitiv sagen, das der Besuch von Christoph Rickels eine Erfahrung wert war.Hoffen wir, dass diese Veranstaltung auch einige unserer Mitschüler zum Nachdenken angeregt und zu der Erkenntnis gebracht hat, dass Gewalt keine Lösung ist.

 

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