Plätzchen backen und Gutes tun
So lautete das Motto der Klassen 5a und 5b bei unserer diesjährigen Weihnachts-Klassenaktion. Vorab haben wir uns in kleine Gruppen eingeteilt und besprochen, welche Plätzchen wir backen wollen. Anschließend haben wir untereinander aufgeteilt, wer welche Zutaten und Zubehör mitbringen wird.
Am Donnerstag, den 04. Dezember war es dann soweit. Wir haben gemeinsam in der Mensa unsere Plätzchen gebacken, d.h. den mitgebrachten Teig ausgerollt, verschiedene Motive ausgestochen und die Bleche belegt. Dann ging es für die Bleche ab in den großen Backofen der Mensa, zehn Bleche konnten wir gleichzeitig darin backen.
Natürlich wurden die verschiedenen Plätzchen dann auch noch mit Schokolade, Zuckerguss, Marmelade und vielen, vielen Streuseln dekoriert.
Wenn zwei Klassen gleichzeitig backen, dann ist viel los aber auch die Zeit verging wie im Flug, sodass wir um kurz vor 11Uhr begannen die fertigen Plätzchen aufzuteilen. Jede Gruppe hat ein paar Plätzchen für unser weiteres Vorhaben gespendet und den Rest auf die Gruppenmitglieder aufgeteilt. Somit hatten wir eine Menge Gebäck, welches nun noch in kleine Tüten verpackt und mit bunten Bändern zugebunden wurde.
Um kurz nach 11 Uhr machten wir uns dann auf den Weg zum Azurit Altenheim in Großalmerode, denn unsere über 60 Tütchen mit leckerem Weihnachtsgebäck wollten wir noch an die Bewohner übergeben, bevor für sie das Mittagessen und die Mittagsruhe auf dem Plan standen.
Dort angekommen, wurden wir von einer ehemaligen Schülerin der VTS, Janine, empfangen. Leider durften nicht alle 40 Kinder in die Räumlichkeiten, da es für alle zu eng geworden wäre. So gingen die Klassensprecher der 5a - Milan und Joel sowie aus der 5b - Lena und Pepe – gemeinsam mit Janine, Herrn Höhre und Frau Gries in die einzelnen Bereiche und überbrachten unsere Leckereien. Die Bewohner waren sichtlich überrascht, erfreut und gerührt. Sie nahmen unsere Tüten dankend entgegen und freuten sich, diese als Nachspeise oder zur Kaffeemahlzeit essen zu können.
Nicht nur die Bewohner waren überrascht, auch wir Kinder waren es, als wir gemeinsam auf die Station der demenzkranken Bewohner kamen. Janine fragte uns vorher, ob wir uns auch auf diese Station trauen wollen, da die Bewohner dort sehr dankbar für einen kleinen Besuch und eine kleine Aufmerksamkeit seien. Natürlich erklärte sie uns auch, was Demenz bedeutet, nämlich dass die Bewohner auf dieser Station sehr viel und sehr schnell wieder vergessen, was passiert ist oder wer gerade bei ihnen war. Aber auch sie nahmen unsere kleine Weihnachtsüberraschung dankend entgegen und wir freuten uns mit ihnen.
Am Ende hatte wir sogar noch ein paar Plätzchentüten für die Mitarbeiter übrig und konnten auch ihnen eine kleine Freude bereiten.
Wir können uns vorstellen, auch im nächsten Jahr den Bewohnern wieder eine kleine Freude zu machen.
