Der gelbe Rucksack – Ein Rucksack voller guter Erinnerungen
Manchmal gibt es Tage, da läuft einfach alles schief. Die Laune ist im Keller, der Bus fährt einem vor der Nase weg, oder man streitet sich mit jemandem, den man eigentlich mag. Für genau solche Tage haben wir, die Klasse 5b, mit Frau Vierke das Projekt der „Gelbe Rucksack“ gestartet.
Das haben wir im Rahmen unseres neuen Schulfachs „Fit for life“ gemacht. Es soll Schülern helfen besser mit schwierigen Momenten umzugehen. Die Idee dahinter: Jeder trägt einen unsichtbaren Rucksack bei sich, den man mit positiven Erinnerungen füllen kann. Wenn es einem dann mal nicht so gut geht, kann man in Gedanken hineingreifen und sich an etwas Schönes erinnern. Das kann helfen, sich wieder besser zu fühlen.
Zu Beginn des Projekts haben wir eine Geschichte von zwei Bären gehört. Der eine war traurig und der andere fröhlich. Der fröhliche Bär zeigte dann dem traurigen Bären, wie einfach es sein kann fröhlich zu sein. Mit positiven Erinnerungen, die man aufschreibt oder aufmalt, wie z.B. lustige Momente mit Freunden, ein schönes Wochenende, die Familie, ein leckeres Essen oder ähnliches. Unsere schönen Momente und Erinnerungen haben wir dann auf kleine Zettel geschrieben bzw. gemalt. Dann bekam jeder von uns einen echten gelben Rucksack. Da haben wir dann unsere Zettel reingesteckt und unseren Namen auf den Rucksack geschrieben.
Sollte man doch mal traurig sein, schreibt man das auch auf und packt es in einen schwarzen Rucksack. Einmal pro Woche soll man dann den schwarzen Rucksack leeren.
Der Sinn des Ganzen ist: Das Erinnerungen und Erlebnisse uns trösten, Mut machen und uns zeigen, dass es auch wieder besser wird.
