Kreativität und Engagement: Die Interessenswerkstatt der Klasse 8a
In diesem Schuljahr stand für die Klasse 8a ein spannendes Projekt auf dem Programm: die zweiwöchige Interessenswerkstatt bei der alle Schülerinnen und Schüler vier verschiedene Berufsfelder kennen lernten. Dieses besondere Konzept ermöglichte es ihnen, ihren individuellen Interessen nachzugehen und gleichzeitig neue Fähigkeiten zu entdecken.
Zunächst führten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a in der Schule einen Test durch, der am Ende Aufschluss über ihre persönlichen Interessen gab. Mit diesem Ergebnis ging es dann in die Interessenswerkstatt nach Kassel. Die Anreise fand mit Bus und Bahn statt. Montag bis Donnerstag waren die Schülerinnen und Schüler von 9.00 Uhr bis 15.15 Uhr und freitags von 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr anwesend.
In der Interessenswerkstatt wurde eine große Auswahl an Berufsfeldern geboten. Dazu gehörten u.a.: Metallverarbeitung, Holzbearbeitung, Farb- und Raumgestaltung, Elektro, Büro, IT-Technik, Pflege und Verkauf. In den einzelnen Berufsfeldern wurden den Schülern Aufgaben gestellt die einen praktischen Anteil hatten. Gemeinsam mit den anwesenden Ausbildern sind so verschiedene Ergebnisse entstanden. Im Berufsfeld Metallverarbeitung wurde ein Solitär Spiel gebaut. Nach vorheriger Bauanleitung und Schritt-für-Schritt Erklärung des Ausbilders sind tolle Ergebnisse entstanden. Feilen, abmessen und ein genaues Maß waren hierbei besonders wichtig. Das fertige Spiel durfte später mit nach Hause genommen werden.
Ähnlich war es im Bereich Holzbearbeitung. Um ein Schlüsselbrett zu bauen musste fleißig geschliffen, gehobelt und geklebt werden. In der Werkstatt der Farb- und Raumgestaltung bekamen die Schülerinnen und Schüler die Aufgabe, aus ihren Initialen ein Firmenlogo zu entwerfen. Dies sollte dann nach Vorbereitung des Arbeitsplatzes (abkleben der Fläche, auslegen des Malervlies‘) auf eine weiße Wand aufgetragen werden. Auch hier sind tolle Ergebnisse entstanden.
Im Büro gab es spannende Ergebnisse. Die Schülerinnen und Schüler erhielten den Auftrag ihres „Chefs“ eine Geschäftsreise zu planen und zu buchen. Hierbei sollten die Kosten möglichst gering sein und es durften keine langen Wartezeiten auf dem Flughafen entstehen, wenn auf den Anschlussflug gewartet wird. Ebenso musste eine angemessene Unterkunft mitgebucht werden.
Die Meinung einiger Schüler zur Interessenswerkstatt:
Lenny: „Ich fand es schön und die Betreuer waren sehr freundlich.“
Maxi: „Die Interessenswerkstatt war echt produktiv. Wir haben vier Werkstätten durchlaufen. Manche waren gut, andere nicht so. Zu Beginn wusste ich nicht, was auf uns alle zukommt, aber es war insgesamt doch ganz cool. Ich war immer erst um 17 Uhr zuhause. In der Hinsicht ist Schule besser, weil ich dann früher zuhause bin. Mein Tipp für die nächsten Schüler: Am Besten zieht man sich Arbeitsklamotten an.“
Sebastian: „Ich fand es besser als gedacht. Mir hat es mehr Spaß als Schule gemacht.“
Joel: „Am Besten hat mir Elektro gefallen. Da haben wir ein Stromspiel gebaut. Metall war auch ok. Da ich keine großen Erwartungen an die Interessenswerkstatt hatte, wurde ich insgesamt positiv überrascht.“
Mit der Interessenswerkstatt hat die Klasse 8a vielfältige Einblicke in verschiedene Berufsfelder, sowie das spätere Berufsleben erhalten und einen ganz anderen „Alltag“ als den schulischen Alltag kennen gelernt.
